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Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V.

Autor Archiv

5 Jahre JRF „Forschung Made in NRW“

Sie als Freunde, Förderer, Wegbegleiter und interessierte Öffentlichkeit waren am 02.04.2019 herzlich dazu eingeladen, das 5-jährige Jubiläum der JRF im Rahmen einer Festveranstaltung zu begehen.
Die JRF ist die Forschungsgemeinschaft des Landes NRW und hat sich in den fünf Jahren ihres Bestehens nachhaltig in der nordrhein-westfälischen Wissenschaftslandschaft etabliert. Dass NRW als einziges Bundesland über eine eigene Forschungsgemeinschaft verfügt, macht die JRF einzigartig.
Wie hat sich die JRF in den vergangenen Jahren entwickelt?
Wo steht sie heute und welchen Beitrag kann sie in Zukunft leisten, um den drängenden gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen?
Diskutieren Sie gemeinsam mit der JRF diese und viele weitere Fragen.

Abgerundet wurde die kostenfreie Veranstaltung durch die Begleitausstellung „Forschung und Kooperation in der JRF“, in der Sie alle 15 JRF-Institute persönlich kennenlernen konnten.

Anmeldung werden bereits jetzt entgegengenommen.

Beginn:            15:30 Uhr, Ende ca. 18:00 Uhr, anschließend Empfang
Ort:                   Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste, Palmenstraße 16,
                          40217 Düsseldorf

Begrüßung

Prof. Dr. Dieter Bathen
Vorstandsvorsitzender der JRF

Grußwort

Isabel Pfeiffer-Poensgen
Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Impulsvortrag „Städte und Infrastruktur“

Prof. Dr. Stefan Siedentop, ILS – Institut für Landes- und
Stadtentwicklungsforschung

Grußwort der Bundesregierung

Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesinnenministerium,
JRF-Kuratorium

Impulsvortrag „Industrie & Umwelt“

Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Wuppertal Institut für
Klima, Umwelt, Energie

Grußwort des Landtags

Angela Freimuth, MdL,
Vizepräsidentin des NRW-Landtags

Impulsvortrag „Gesellschaft und Digitalisierung“

Prof. Dr. Volker Stich, FIR – Forschungsinstitut für
Rationalisierung

Grußwort des Kuratoriums

Karl Schultheis, MdL, Vorsitzender des JRF-Kuratoriums

Impulsvortrag „Globalisierung & Integration“

Dr. Imme Scholz, DIE – Deutsches Institut für
Entwicklungspolitik

Podiumsdiskussion

Anwendungsorientierte Forschung zur Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen –
Perspektiven aus Wissenschaft, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.


• Michael Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen, JRF-Kuratorium
• Dr. Thomas Kathöfer, Hauptgeschäftsführer der AiF, JRF-Kuratorium
• Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen
• Ulrike Schell, Mitglied der Geschäftsführung der Verbraucherzentrale NRW, JRF-Kuratorium
• Annette Storsberg, Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Moderation
• Michael Brocker, WDR

Schlusswort

Christina Rau

Moderation

Ramona Fels, JRF-Geschäftsstelle

JRF-Veranstaltung „Elektromobilität“ am 10.10.2018

Bei der Veranstaltung hielten führende WissenschaftlerInnen aus den fünf JRF-Instituten FIR, ZBT, WI, ILS und DST Impulsvorträge, die das Thema „Elektromobilität“ aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven beleuchten.

Könnte eine Dekarbonisierung des Verkehrs bis 2030 oder 2050 gelingen? Eine Antwort kann neben neuen digitalen Technologien ein radikal verändertes Mobilitätsverhalten liefern. Dabei ist die Elektromobilität einer der zentralen Bausteine für die Transformation zu einer ressourcenschonenden, postfossilen Mobilität und fördert zugleich die intelligente Vernetzung von Verkehrs-, Energie- und IT-Systemen zu einem integrativen Gesamtsystem. Ein solches Umsteuern würde nicht nur für die Politik auf nationaler, Landes- und Stadtebene eine große Herausforderung darstellen, sondern auch für die heutigen Automobilhersteller und Mobilitätsanbieter. Schon jetzt wird nicht nur für den Autoverkehr, sondern auch für Busse, LKW, Züge, Schiffe und sogar Flugzeuge die Elektrifizierung vorbereitet. Aber: Eine Verkehrswende allein auf Basis von Batterie-elektrischen Systemen scheint derzeit nicht möglich. Ist die Wasserstoff-Brennstoffzelle ein Ausweg?

Die Logistik der Zukunft mit den Schlüsseltechnologien von morgen wird schon heute am Beispiel des Elektrofahrzeugs e.GO auf dem RWTH Aachen Campus gestaltet und erprobt. Der Direktor des JRF-Instituts FIR – Forschungsinstitut für Rationalisierung an der RWTH Aachen und CEO der e.GO Mobile AG, Prof. Dr. Günther Schuh, wird einen besonderen Einblick in die Welt der Elektromobilität geben.

Begrüßung

Prof. Dr. Dieter Bathen
Vorstandsvorsitzender der JRF

Grußwort

Prof. Dr. Andreas Pinkwart
Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie

Impulsvorträge à 10 Min.

FIR – Forschungsinstitut für Rationalisierung an der RWTH Aachen
Future Logistics
Prof. Dr. Volker Stich

ZBT – Zentrum für BrennstoffzellenTechnik
Elektromobilität mit Wasserstoff-Brennstoffzelle: Nicht nur für den PKW
Prof. Dr. Angelika Heinzel

Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
Dekarbonisierung des Verkehrs – Perspektiven 2030/2050
Prof. Dr. Uwe Schneidewind

ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung
Elektromobilität in der Stadt- und Verkehrsplanung: zum Umgang mit Unsicherheiten und neuen Strukturen
Dr. Dirk Wittowsky

DST – Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme
Elektrische Antriebe auf der Wasserstraße
Benjamin Friedhoff

Vortrag von Prof. Dr. Günther Schuh

Direktor des Forschungsinstituts für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen und CEO der e.GO Mobile AG

Podiumskussion mit PraxisvertreterInnen

(Podiumsgäste werden noch bekannt gegeben)

Zum Ausklang

Vorstandsvorsitzender der JRF
Perspektiven der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft
Prof. Dr. Dieter Bathen

SmartSt@rt

Smart St@rt – Integrierte fachlich-sprachliche Qualifizierung von Flüchtlingen für den Berufsstart in Binnenschifffahrt und Logistik mithilfe eines transferfähigen Kurskonzeptes

 

Beschreibung des Vorhabens

Voraussetzung einer erfolgreichen Eingliederung von Flüchtlingen in die Gesellschaft ist neben dem Spracherwerb, der Akzeptanz und Anpassung an kulturelle und gesellschaftliche Werte v.a. die Integration in den Arbeitsmarkt, wobei der Spracherwerb in Kombination mit der Vermittlung einer beruflichen Basisqualifikation den zentralen Einflussfaktor für eine dauerhafte Integration in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt darstellt. Das Vorhaben Smart St@rt versucht, für diese Herausforderung nachhaltige Lösungsansätze zu entwickeln.

Dabei verfolgt Smart St@rt den Ansatz, ein integriertes Kurskonzept durch eine Kombination sprachlicher und berufsorientierender Inhalte zu entwickeln. Das Vorhaben richtet sich an einen jüngeren Personenkreis von Flüchtlingen, die einen anerkannten Flüchtlingsstatus und damit eine Bleibeperspektive, ein gewerblich-technisches Interesse sowie Grundkenntnisse in der deutschen Sprache besitzen.

Diese Aufgabe wird als Pilotprojekt exemplarisch am Beispiel der Binnenschifffahrt und Logistik umgesetzt und evaluiert.

Vorgehensweise

Im Rahmen des Vorhabens wird zunächst ein Konzept zur Eignungsanalyse bei den potenziellen Teilnehmer/innen erarbeitet. Parallel hierzu wird ein modulares und transferfähiges Curriculum für die Qualifizierungsmaßnahme „Grundkenntnisse Binnenschifffahrt & Logistik in Kombination mit berufsbezogener Deutschförderung“ erstellt. Das Curriculum wird in einer 6-monatigen Pilotphase erprobt und auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse aus der Evaluation überarbeitet. Es ist vorgesehen, dass die Teilnehmer/innen ihre vorhandenen und gesammelten Erfahrungen in die Erstellung und Weiterentwicklung digital verfügbarer Lerneinheiten einbringen. Auf dieser Basis wird dann ein zweiter, ebenfalls 6-monatiger Lehrgang durchgeführt. Für beide Kurse erfolgt eine Nachbetreuung der Teilnehmer/innen.

Alle Arbeitsschritte werden von einer Evaluation begleitet, so dass die Lehrgänge permanent an die Bedürfnisse der Zielgruppe und den Bedarf des Arbeitsmarktes angepasst werden. Damit soll sichergestellt werden, dass das Lehrgangskonzept in Regelangebote übertragen werden kann. Ferner werden Transferpotentiale identifiziert und Ansätze für eine Übertragung auf andere Branchen erarbeitet.

Spätere Ergebnisverwertung

Konzept und Curriculum der Pilotimplementierung werden exemplarisch auf die Berufsfelder Binnenschifffahrt und Logistik ausgerichtet. Gleichzeitig wird das Konzept aber „branchenoffen“ gestaltet, so dass eine Anpassung und Übertragbarkeit auf andere Wirtschaftszweige und Berufsbilder möglich ist. Hierzu trägt insbesondere der modulare Ansatz bei, der sowohl berufsfeldübergreifende, als auch berufsspezifische Module beinhaltet. Die universellen, berufsfeldübergreifenden Module wie z.B. „Gesellschaftspolitische Fragen“ oder „Einführung in das Berufsbildungssystem in Deutschland“ sollen ohne oder mit geringen Änderungen auch für zukünftige Qualifizierungsmaßnahmen in anderen Berufen eingesetzt werden können. Die berufsspezifischen Module hingegen sind für jeden Beruf durch entsprechende Fach- und Sprachmodule zu ersetzen.

In der skizzierten Form ist der Ansatz zunächst für die Qualifizierung von Flüchtlingen konzipiert. Er eignet sich darüber hinaus jedoch auch für eine Anwendung bei Zuwanderern, die auf regulärem Wege etwa im Rahmen der Arbeitsmigration aus anderen EU-Staaten nach Deutschland kommen und dauerhaft in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft zu integrieren sind. Auch für diese Gruppe bestehen in der Regel sprachliche Hürden und oft auch ein fachlicher Qualifizierungsbedarf. Im Rahmen entsprechender Weiterentwicklungen kann dieser Ansatz damit eine erhebliche Breitenwirkung entfalten und einen signifikanten gesellschaftlichen Mehrwert schaffen.

Bei der Umsetzung ist eine intensive Kooperation aller beteiligten Instanzen erforderlich. Neben den Projektakteuren und der Bundesagentur für Arbeit bzw. den Jobcentern sind hier auch die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern zu nennen, z.B. im Rahmen der Weiterentwicklung und Übertragung der Konzepte bzw. bei der Zertifizierung der Teilnehmenden nach erfolgreichem Abschluss.

Die Projektlaufzeit ist von 1.3.2018 bis 31.8.2020.

Projektleiter:

Cyril Alias M.Sc.
Tel.: 0203 99369-52

SmartSt@rt: Weitere Informationen und Kontakt

Information für Interessenten an einer Kursteilnahme 

Interessenten aus dem Betreuungsbereich von Jobcenter / Arbeitsagenur Duisburg

Als Teilnehmer kommen vor allem beim Jobcenter oder der Arbeitsagentur Duisburg registrierte Personen in Betracht. Eine Vorauswahl erfolgt über dort bekannte persönliche Merkmale wie Sprachniveau, Schul- / Berufsausbildung und Alter. Hierzu ist es nicht notwendig, dass sich diese Personen aktiv melden. Geeignete Personen werden frühzeitig von ihrem Jobcenter oder ihrer Arbeitsagentur kontaktiert.

Sollten Sie unabhängig davon selbst Ihr Interesse bekunden wollen, wenden Sie sich bitte an den für Sie zuständigen Hauptbetreuer in Ihrem Jobcenter oder Ihrer Arbeitsagentur.

Interessenten von außerhalb

Für diese  Interessenten muss eine Abstimmung mit dem für sie zuständigen Jobcenter / Arbeitsagentur erfolgen. Bitte nehmen Sie in diesem Fall Kontakt auf mit Herrn Christoph Janßen (Jobcenter Duisburg).

Christoph.Janssen@jobcenter-ge.de

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Allgemeine Fragen zum Projekt

DST Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V.,
Dieter Gründer
gruender@dst-org.de

 

Universität Duisburg – Essen, Institut für Berufs- und Weiterbildung – Wirtschaftspädagogik / Berufliche Aus- und Weiterbildung
Andy Schäfer
andy.schaefer@uni-due.de

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Projektbezogene Informationen und Fragen speziell zur Binnenschifffahrt

(z.B. für mögliche Anbieter von „Schnuppertagen“, Kurzpraktika und dgl.)

Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt e.V. (BDB)
Fabian Spieß
bdb-spiess@binnenschiff.de

Girls’Day am 26.04.2018

Auch in diesem Jahr hat das DST wieder am Girls’Day mit 2 interessierten Schülerinnen teilgenommen. Aufgrund der vielschichtigen Aufgaben innerhalb des Instituts, erhielten die Mädchen in den verschiedenen Bereichen einen kurzen Einblick:

  • In der Schreinerei und der mechanischen Werkstatt konnte ein kleiner Einblick in den Modellbau gegeben werden.
  • In der mechanischen Werkstatt erfuhren die Mädchen, wie die für die experimentellen Untersuchungen notwendigen Modelle ausgerüstet werden.
  • Auf dem Schleppwagen lernten die Mädchen anhand von Versuchen die verschiedenen Messtechniken und Auswertungsmethoden kennen.
  • Höhepunkt – wie bereits im letzten Jahr – stellte zweifelsohne das Steuern von Binnenschiffen am Schiffsführungssimulator dar.
    Wer wäre hier nicht mal gerne Kapitän?

Innovationspreis für Flex-Tunnel für Joachim Zöllner und Steffen Augspurger

Bereits zum 5. Mal hat die Allianz Esa auf dem »Forum Binnenschifffahrt« den »Innovationspreis Binnenschifffahrt« verliehen. In diesem Jahr ging er an Steffen Augspurger und Joachim Zöllner für ihren gemeinsam entwickelten Flex-Tunnel.

Klaus Krahnke, Leiter des Marktmanagements bei der Allianz Esa, würdigte in seiner Laudatio, dass Augspurger, Geschäftsführender Gesellschafter der Reederei Heinz Mertz & Co. Schiffahrt aus Stuttgart und Zöllner, Leiter des Fachbereichs Schiffsentwicklung des Entwicklungszentrums für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V. (DST), in einem konstruktiven Dialog zu der innovativen technischen Lösung gekommen seien.

Der Flex-Tunnel sei ein verbesserter Schiffsantrieb, der angesichts immer häufiger auftretender Niedrigwasserperioden mehr als zeitgemäß sei, so Krahnke bei der Preisverleihung. Mit ihm seien rund 10 bis 20 % weniger Antriebsleistung nötig.

Die den Tunnel bildenden Klappen, der Rumpf und die Düse sind wasserdicht verbunden. In dem Tunnel entsteht ein Unterdruck, der den Wasserstrom zum Propeller lenkt. Dadurch ergibt sich eine bessere Flachwasserfähigkeit des Schiffes als bei einem konventionellen Rumpf. Ein weiterer Vorteil: Es können größere Propeller eingesetzt werden, die effizienter sind als kleinere.

Die Idee für den Flex-Tunnel liegt schon mehrere Jahre zurück. Das Patent wurde im September 2005 erteilt. Eine entscheidende Rolle bei der technischen Umsetzung spielte dann das niederländische Unternehmen Van der Velden, ein Hersteller von Schiffsantrieben, der den Flex-Tunnel als exklusiver Lizenznehmer zur Serienreife entwickelte.

Das erste Schiff mit dem Van der Velden Flex-Tunnel wurde dann 2015 der Koppelverband »Rhenus Duisburg« der Reederei Rhenus PartnerShip. Nach Angaben von Edwin van Buren, Direktor R&D bei Van der Velden, gibt es weitere Bestellungen für den Flex-Tunnel. Unter anderem habe Chemgas zwei geordert.

Die Jury, die über die Vergabe des »Innovationspreis Binnenschifffahrt« entscheidet, besteht aus den Redaktionsteams der Fachzeitschriften »Binnenschifffahrt« und »Schifffahrt und Technik«.

Bezug: http://www.binnenschifffahrt-online.de/das-magazin.html

Umfangreiche Modellversuchsreihen im Projekt MariGreen abgeschlossen

Im Rahmen des Interreg-Projektes MariGreen wurden umfangreiche Modellversuchsreihen erfolgreich abgeschlossen. Diese dienen im Teilprojekt ‚Windship Modelling and Voyage Optimization‘ der Erstellung einer komplexen Schiffsmodellierung. Diese Modellierung schließt die Einflüsse von Umgebungsbedingungen wie Windkräften, Flachwassereinflüsse und Zusatzwiderstände durch Drift, Krängung und Seegang mit ein.

 

Weitere Informationen sind auf der Webseite des Projekts zu finden. Website des Projektes

 

Neuer Generalsekretär der ZKR Bruno Georges zu Besuch in Duisburg

Der neue ZKR-Generalsekretär Bruno Georges, der im November 2016 Hans van der Werf ablöste, konnte sich am 24. April 2017 bei seinem Antrittsbesuch in Duisburg selbst davon überzeugen, welche Rolle ein Binnenschiffssimulator in der Aus- und Weiterbildung übernehmen kann. An dem in Duisburg-Homberg stationierten Flachwasserfahrsimulator SANDRA steuerte er unter realen Bedingungen ein großes Container-Binnenschiff aus dem Duisburger Hafen rheinabwärts in Richtung niederländische Grenze.

Herr Georges wurde von den Herren Dr. Gunther Jaegers (Reederei Jaegers GmbH, Duisburg), seit April 2016 Präsident des Europäischen Binnenschifffahrtsverbandes EBU, und Martin Staats, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschifffahrt e.V. (BDB) begrüßt. Ausführlich wurde die aktuelle Lage der Binnenschifffahrt in Deutschland ‑ auch im Hinblick auf Innovationen (Reduzierung der Emissionen, Umweltfreundlichkeit) ‑ diskutiert.

Gerade in den Bereichen Forschung sowie aktuelle bzw. zukünftige Innovationen ist das in Duisburg ansässige Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme DST seit vielen Jahren aktiv und von großer Bedeutung für die Branche. Der Institutsdirektor, Prof. Dr.-Ing. Ould el Moctar, und der kaufmännische Geschäftsführer, Dr.-Ing. Rupert Henn, gaben Herrn Georges einen Einblick in die Tätigkeit des Institutes und seine Forschungsarbeit, die wiederholt wichtige technische Weiterentwicklungen in der Binnenschifffahrt initiierten (Interaktion Schiff – Wasserstraße, Flachwasserhydrodynamik etc.).

Foto: BDB

 

Girls‘ Day am 27. April 2017 – erstmalig mit Beteiligung des DST

Das DST nahm am 27. April 2017 erstmalig am Girls‘ Day teil und bot 2 Plätze für Schülerinnen.

Wir konnten den Mädchen unsere interessanten Themenfelder näherbringen und sie anschließend mit  theoretisch „praktischen“ Übungen am Simulator begeistern.

Experimentelle Modelluntersuchungen sind ein wichtiger Bestandteil der Schiffsentwicklung. Die Mädchen sahen und erlebten in der Schreinerei und in der mechanischen Werkstatt, wie Modelle gebaut und ausgerüstet werden. Dann begleiteten sie die Versuche auf dem Schleppwagen und lernten dabei die Messtechnik und Auswertemethoden kennen.

Am Schiffsführungssimulator konnten sie anschließend selbst ein Binnenschiff steuern.

Außerdem bekamen die Mädchen einen Einblick in die anderen Tätigkeitsfelder, die sich für Ingenieurinnen und Wissenschaftlerinnen im Bereich der Schiffsentwicklung und Strömungstechnik bieten.

 

Wegweisende Konzepte
für Schifffahrt und Logistik

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Adresse

DST
Entwicklungszentrum für
Schiffstechnik und Transportsysteme e.V.

Oststraße 77
47057 Duisburg

Tel.: 0203 - 99 36 9 - 0
Fax: 0203 - 99 36 9 - 70

E-Mail: dst@dst-org.de

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