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Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V.

DeConTrans begrüßt DeltaPort im Projektbeirat

Um mit der Wasserstraße als zuverlässigen und leistungsfähigen Verkehrsträger dem Verkehrsinfarkt auf der Straße entgegenzuwirken, begleitet die DeltaPort Niederrheinhäfen GmbH – ein Zusammenschluss der Häfen Rheinberg-Orsoy, Voerde, Wesel und Emmerich – von nun an das DST-Forschungsprojekt „DeConTrans – Innovative Konzepte für einen dezentralen Containertransport auf der Wasserstraße“.

Im neu gegründeten Projektbeirat, das dem Konsortium beratend zur Seite stehen und Zwischenergebnisse der verschiedenen Entwicklungsstränge im Vorhaben validieren wird, ist DeltaPort das erste Mitglied. Um den Beitritt in den Projektbeirat und die Zusammenarbeit zu beschließen, haben die Projektbeteiligten am 20. Januar 2020 in Wesel einen Letter of Intent unterzeichnet. „Der Verkehrsinfarkt treibt uns voran. Deswegen arbeiten wir häufig mit Forschungsinstituten zusammen, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln“, sagt Andreas Stolte, Geschäftsführer der DeltaPort Niederrheinhäfen.

Im Zuge ihrer Zusammenarbeit mit dem DST und dem Projekt DeConTrans möchten die DeltaPort Niederrheinhäfen die Ideen aus dem unternehmensinternen Projekt „log4NRW“ einbringen und sie mit jenen aus DeConTrans verbinden. Das Vorhaben log4NRW zielt auf die Feinverteilung containerisierter Waren ab. Durch die intelligente Gestaltung logistischer Ketten und Netzwerke aus dem westdeutschen Kanalsystem, dem Rhein und dem Schienennetz soll ein multimodales Logistikkonzept entstehen. Dieses soll zu neuen Warenströmen in Binnenhäfen und zum Wachstum durch die Ausschöpfung der Verkehrsverlagerungspotentiale führen. Die Synergien beider Initiativen sind somit offensichtlich, ebenso ist eine gegenseitige Befruchtung so gut wie sicher.

Sie besiegelten die Kooperation (v.l.n.r.): Cyril Alias (DST, Fachbereichsleiter und Projektleiter DeConTrans), Michael Saal (RIF, Geschäftsführer), Joachim Zöllner (DST, Vorstand), Andreas Stolte (DeltaPort, Geschäftsführer) und Christian Kleinenhammann (NIAG, Vorstand)

 

Gefördert wird das Verbundvorhaben DeConTrans aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen im EFRE.NRW Leitmarktwettbewerb „MobilitätLogistik.NRW“.

 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier: https://www.dst-org.de/decontrans/

Ansprechpartner: Cyril Alias, 0203 / 99 369 52

14.11.2019 – JRF vor Ort: Green & Smart Shipping in NRW.

Wann kommt das autonom fahrende, emissionsfreie Binnenschiff?

NRW kann angesichts übervoller Straßen und Schienenwege auf keinen Verkehrsträger verzichten. Die Wasserstraßen haben daher seit jeher eine große Bedeutung. Rund 25 Prozent aller Gütermengen werden mit dem Binnenschiff transportiert. Doch kann das System Wasserstraße mit Schiene und Straße weiterhin mithalten? Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss die Binnenschifffahrt grüner und smarter werden. Sind autonom fahrende Binnenschiffe mit Elektroantrieb die Zukunft? Um das herauszufinden und erste Schritte in diese Richtung zu realisieren, ist NRW bestens geeignet: Mit Rhein, Ruhr und einem engen Kanalnetz bildet NRW eine ideale Modellregion. Ein Testfeld auf dem Dortmund-Ems-Kanal ist bereits vorbereitet. Zur Entwicklung und Erprobung von „Green & Smart Shipping“, soll eine Gesellschaft gegründet werden, die die Expertise aus Wissenschaft und Wirtschaft bündelt – damit NRW ein Vorreiter in Deutschland bleibt!

Die aktuelle Forschung und Entwicklung in diesem Bereich wird auf der Veranstaltung in kompakter Form und gut verständlich erläutert. Anschließend diskutieren die Vortragenden mit dem Publikum über die Bedeutung und die Zukunft der Binnenschifffahrt in NRW – und darüber hinaus. Eine Führung durch das DST und die Ausstellung „Zukunftsvisionen“ gehören ebenfalls zum Rahmenprogramm.

Die Veranstaltung ist öffentlich, kostenfrei und richtet sich an Interessierte aus Politik, Verwaltung, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen.

Teilnahme nach Anmeldung.


Programm (pdf )

16:00 Uhr
Begrüßung
– Prof. Dr.-Ing. Dieter Bathen, JRF-Vorstandsvorsitzender

Grußwort
– Dr. Hendrik Schulte, Staatssekretär im Verkehrsministerium des Landes NRW

Impulsvortrag
Die Bedeutung der Binnenschifffahrt für NRW.
Niederrheinische IHK Duisburg-Wesel-Kleve zu Duisburg
– Ocke Hamann, Geschäftsführer für den Bereich Standort, Digital, Innovation, Umwelt

Impulsvortrag
Green! Wege zum emissionsfreien Binnenschiff.
DST – Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme sowie
ISMT – Institut für Schiffstechnik und Transportsysteme, Universität Duisburg-Essen
– Prof. Dr.-Ing. Bettar O. el Moctar, Institutsdirektor

Impulsvortrag
Smart! Vom digitalen Testfeld zum autonomen Binnenschiff.
IRT – Institut für Regelungstechnik, RWTH Aachen
– Prof. Dr.-Ing. Dirk Abel, Institutsleiter

Diskussionsrunde mit den Rednern
Die Zukunft der Binnenschifffahrt in NRW.

  • Land NRW: Dr. Hendrik Schulte, Staatssekretär im Verkehrsministerium des Landes NRW
  • IHK: Ocke Hamann, Geschäftsführer für den Bereich Standort, Digital, Innovation, Umwelt
  • DST/ISMT: Prof. Dr.-Ing. Bettar O. el Moctar, Institutsdirektor
  • IRT: Prof. Dr.-Ing. Dirk Abel, Institutsleiter

Moderation: Ramona Fels, Geschäftsführerin der JRF

17:30 Uhr

Führung
Erlebbare Zukunftsvision (Stände)
Parallel Empfang

Ca. 19:00 Uhr
Ende der Veranstaltung

DST präsentiert sich in Kalkar vor einem Fachpublikum

Binnenschifffahrtsmesse Shipping Technics Logistics 2019.

Im September fand in Kalkar die diesjährige Messe Shipping Technics Logistics 2019 statt. Das DST stellte gemeinsam mit der Niederrheinischen IHK Duisburg-Wesel-Kleve zu Duisburg und weiteren Partnern sein Angebotsportfolio und Forschungsprofil vor.

Am 24. und 25. September stellte das DST – Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme in Kalkar am Niederrhein zur Messe Shipping Technics Logistics 2019 aus. Das An-Institut der UDE präsentierte sein Angebotsportfolio und Forschungsprofil an einem Gemeinschaftsstand – u.a. vertreten durch die Niederrheinische IHK Duisburg-Wesel-Kleve zu Duisburg, das ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Center Deutschland, den Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt e.V., den Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen e.V., den Verband für Schiffbau und Meerestechnik e. V. und den Verband für europäische Binnenschifffahrt und Wasserstraße e.V.sein Angebotsportfolio und Forschungsprofil vor.

Neben dem Messestand hielten zwei DST-Vertreter Vorträge:
Vorstandsmitglied Joachim Zöllner referierte am ersten Messetag zum Thema „Effiziente Binnenschifffahrt“. Am Folgetag trug Dr.-Ing. Rupert Henn, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des DST, an dem ortsgleich stattfindenden 9. Internationalen Forum Binnenschifffahrt 2019 zum Thema „Autonomes Fahren in der Binnenschifffahrt – Wunsch und Wirklichkeit“ vor.
Die Messe Shipping Technics Logistics 2019 gilt als einzige Fachmesse für die Binnenschifffahrt in Deutschland und lockt damit jedes Jahr die wichtigsten Vertreter der Branche an den Niederrhein.


DST-Vorstand Joachim Zöllner referiert zum Thema Effiziente Binnenschifffahrt

Kontakt:
Cyril Alias, Tel.: 0203 / 99 369 52, E-Mail: alias(a)dst-org.de

Zwischenstände des Projekts DeConTrans vorgestellt

Zweites Meilensteintreffen im EFRE-Projekt.

Am 4. September 2019 fand in Duisburg das zweite Meilensteintreffen des Forschungsprojekts „Innovative Konzepte für einen dezentralen Containertransport auf der Wasserstraße“ (DeConTrans) statt.

Die Projektpartner von DeConTrans, zu denen neben dem DST – Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V. auch das RIF Institut für Forschung und Transfer e.V. aus Dortmund gehört, präsentierten in einem zweiten Meilensteintreffen am 4. September 2019 die aktuellen Arbeitsstände im Bereich Logistik, Schiffstechnik, Umschlagtechnik, Informations- und Kommunikationstechnologien sowie der ereignisdiskreten Simulation.

Das Projekt DeConTrans verfolgt das Ziel der Entwicklung innovativer Schiffs- und Umschlagkonzepte für einen dezentralen Containertransport, der sich aufwandsarm in die bestehenden Informationsströme und Transportketten integrieren lassen soll. Dazu sollen unerschlossene Potenziale und Kapazitätsreserven auf dem Rhein, den Nebenflüssen und insbesondere im Westdeutschen Kanalnetz erschlossen und genutzt werden und eine effiziente Integration in bestehende Transport- und Lieferketten ermöglichen.

Einen interessanten Artikel über das laufende Forschungsvorhaben, der in der Jubiläumsausgabe des DOCK.Hafenmagazins des Dortmunder Hafens anlässlich seines 120-jährigen Geburtstags in diesem Jahr veröffentlicht wurde, finden Sie hier:
https://www.dortmunder-hafen.de/fileadmin/medien/dokumente/Prospekte_und_Infomaterial/DOCK_Sonderheft_2019.pdf (S. 31).


Mitarbeiter des DST und des RIF beim Meilensteintreffen des Projekts DeConTrans

Kontakt: Cyril Alias, Tel.: 0203 / 99 369 52, E-Mail: alias(a)dst-org.de

 

14. OpenFOAM Workshop in Duisburg

Vom 23. bis zum 26. Juli 2019 fand der 14. OpenFOAM Workshop in Duisburg statt. Er wurde vom Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme (DST), der Universität Duisburg-Essen und dem Institut für Schiffstechnik, Meerestechnik und Transportsysteme (ISMT) ausgerichtet.

Während dieser Veranstaltung wurden Konferenzpräsentationen und Postersessions abgehalten aber auch die laufenden Arbeiten und Projekte wurden vogestellt. Zusätzlich zum Konferenz-Teil wurden an einem Tag verschiedene Schulungen zur OpenFOAM-Technologie und anderen verwandten Softwaretools angeboten. Die Teilnehmer des Workshops kamen sowohl von Anwender-, Entwickler- als auch von Forscherseite. 

Neben der Vorstellung von wissenschaftlichen Arbeiten bot der Worksh op der Open Source Community eine Plattform offene Diskussionen und zukünftige Projektkooperationen.

Space@Sea

Als anerkanntes Forschungsinstitut kann das DST auf zahlreiche erfolgreiche Projekte der Logistik zurückblicken. In Zusammenarbeit mit 16 Partnern der EU beteiligt es sich derzeit an der Konzeptentwicklung für Space@Sea.

Ziel des Forschungsvorhabens ist die Ausarbeitung eines nachhaltigen, schwimmenden Arbeits- und Lebensraum mit kleinem ökologischem Fußabdruck. Um die See als Lebensraum effizient zu erschließen, wird an einem Zusammenschluss einzelner und flexibel einsetzbarer, schwimmender Module gearbeitet. Es werden vier Kernfunktionen untersucht, die die Aspekte Living@Sea, Farming@Sea, Energyhub@Sea und Transport&Logistics@Sea umfassen.

Den Aspekt des Transport & Logistik Konzeptes untersucht das DST im Rahmen einer strategischen Simulation der Hinterland-Anbindungen. Die Bewertung verschiedener Szenarien erfolgt unter der Berücksichtigung eines kombinierten Feeder- und Binnenschiffsverkehrs, der Küsten- als auch der seegehenden Binnenschifffahrt.

Neben dem logistischen Aspekt fließt die Erfahrung des DST im Bereich der Wellenenergienutzung in die Konzeptionierung des Energyhub@Sea ein. Untersucht wird die Nutzbarkeit der Energie aus der Relativbewegung zwischen den Modulen.

Ein weiteres Teilarbeitspaket umfasst die Planung des Betriebs und des Versorgungkonzepts der Plattform. In diesem Fall sind die Bedürfnisse aller vier Kernfunktionen zu berücksichtigen.

Abschließend werden in den Versuchsanlagen des DST Teilsysteme der Space@Sea-Anwendungen im Modellmaßstab getestet.

 

Für weitere Informationen und aktuelle Veröffentlichung besuchen Sie bitte: https://www.spaceatsea-project.eu/about-space-at-sea

Laufzeit: 3 Jahre bis November 2020

Ansprechpartner des DST:

Dipl.-Ing. Jens Ley
Gerrit Assbrock M.Sc.

 

Space@Sea wird mit Mitteln aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union gefördert. Die Nummer der Zuwendungsvereinbarung lautet 774253.

 

DST richtet JRF-vor-Ort-Veranstaltung zum Thema ‚Logistik im Wandel‘ aus

EFRE-Projekt DeConTrans.

Am 10. April 2019 fand im DST – Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme in Duisburg eine Veranstaltung der Reihe „JRF vor Ort“ mit dem Titel „Logistik im Wandel: Moderne Konzepte und Technologien für die interurbane Belieferung in Nordrhein-Westfalen“ statt. Zur Veranstaltung lud die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft, die Dachorganisation außeruniversitärer Forschungsinstitute in Nordrhein-Westfalen, ein.

Unter der Moderation von Lea Pusch (DST) begrüßten Prof. Dr. Bathen, Vorstandsvorsitzender der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft, Dr. Rupert Henn, Geschäftsführer des DST, und Sven Severin, Mitarbeiter am RIF Institut für Forschung und Transfer, die zahlreichen Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung in ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland.

Im ersten Vortrag stellte Cyril Alias (DST) das Forschungsprojekt ‚DeConTrans‘ und erste Ergebnisse daraus vor. Das Projekt verfolgt das Ziel der Entwicklung innovativer Schiffs- und Umschlagkonzepte für einen dezentralen Containertransport. Dazu sollen unerschlossenen Potenziale und Kapazitätsreserven auf dem Rhein, den Nebenflüssen und im Kanalnetz genutzt werden.

Einen Einblick in die datengetriebene Zukunft der Logistik lieferte Dr. Andreas Metzger vom paluno-Institut der Universität Duisburg-Essen, der verschiedene Pilotanwendungen aus seinem EU-Leuchtturmprojekt ‚Transforming Transport‘ vorstellte und den Gästen eine Vorstellung davon gab, welche Innovationen mit Big Data in der Logistikbranche denkbar sind.

Unter dem Motto „Modal shift is mind shift“ lenkte Dr. Lars Stemmler von der bremenports GmbH & Co. KG die Aufmerksamkeit des Publikums auf die besondere Bedeutung des Kompetenzerwerbs bezüglich der Binnenschifffahrt, die er in seinem Projekt #IWTS2.0 als einen wesentlichen Treiber für die tiefere Integration jenes Verkehrsträgers in Logistikketten identifizierte.

Jan Sönke Eckel (RheinCargo) stellte die Situation im Rail-Feederverkehr und Kombinierter Hinterlandverkehr aus Sicht der RheinCargo GmbH & Co. KG vor. Dabei machte er auf bestehende Engpässe in der nordrhein-westfälischen Verkehrsinfrastruktur aufmerksam und präsentierte erste Schritte seines Unternehmens in Richtung Digitalisierung.

Yves De Blic vom belgischen Forschungsinstitut Multitel ASBL präsentierte Lösungsansätze für die Beförderung von Palettensendungen mit dem Binnenschiff. In diesem Zusammenhang stellte er das Konzept des hierarchischen Trackings von Sendungen entlang von Wasserstraßen vor, das er mit seinem Konsortium des Projekts ST4W entwickelt hat.

 

Prof. Dr. Bathen heißt die Gäste zur JRF-vor-Ort-Veranstaltung im DST willkommen

Vortragende aus Wirtschaft und Wissenschaft präsentierten verschiedene Logistik-Innovationen

Die Workshops zu den verschiedenen Entwicklungspfaden im DeConTrans-Projekt

Im Anschluss wurden den Gästen – in vier Teilgruppen zu den Themen Logistik, Schiffstechnik, Umschlagtechnik und Informationstechnologie – Teilergebnisse der laufenden Untersuchungen vorgestellt und noch offene Punkte diskutiert. Die Ergebnisse der vier Workshops sollen im weiteren Verlauf der Projektbearbeitung Berücksichtigung finden.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen Empfang, der den Gästen die Gelegenheit zum Austausch der Eindrücke des Tages sowie zum Networking bot, sowie einen Rundgang durch die Versuchsanlagen des DST.


• Weitere Informationen zum Forschungsprojekt DeConTrans: https://www.dst-org.de/decontrans/
• Weitere Informationen zur JRF-Forschungsgemeinschaft: https://www.jrf.nrw/
• Kontakt: Cyril Alias, 0203 / 99 369 52, alias(a)dst-org.de

 

AISS 2019 – Autonomous Inland and Short Sea Shipping Conference

Am 17. Mai 2019 findet die erste Konferenz zum automatisierten Fahren Binnen- und Küstenschifffahrt in Duisburg statt. 

Programm

08:00 Registration
08:30 Opening: O. el Moctar/D. Schramm, University of Duisburg-Essen, NN: Ministry of transport NRW
08:45 D. Schramm: Automotive autonomous and assisted driving – Status and Challenges, University of Duisburg-Essen
09:10 A. Lutz: Trackpilot: First step toward autonomous sailing – case study and recent developments, Argonics
09:35 M. Kosch, D. Abel, R. Zweigel: Full-automatic river ferry: A concept overview, RWTH Aachen University
10:00 R. Ziebold1, A. Heßelbarth1, R. Raulefs1, M. Wirsing1, M. Sandler2, A. Lutz3, A. Lachmayer3, M. Hoppe4, T. Dettmann5, J. Zimmermann6, J. Alberding7, M. Uhlemann7Towards an automatic entering of inland waterway locks
1DLR, 2Innovative Navigation, 3Argonics, 4WSV Verkehrtstechnik, 5BAW, 6Weatherdock, 7Alberding
10:25 Coffee Break
10:55 S. Helling, M. Lutz, T. Meurer: Autonomous docking of marine vessels in constrained environments, Kiel University
11:20 C. Schyr: Validation of highly automated systems for inland vessels in a virtual test field, AVL Germany
11:45 S. Feuerstack1, A. Hahn2Validation and verification of assistant systems and highly automated ships,
1OFFIS Institute for Information Technology, 2University of Oldenburg
12:10 G. Chillcce, O. el Moctar: Mathematical models for manoeuvring of inland vessels, University of Duisburg-Essen
12:35 Lunch
13:30 P. Potgraven: Approach of the ministry of transport, infrastructure and watermanagement for smart shipping in the Netherlands, Ministry of Infrastructure and Watermanagement
13:55 A. Colling: The vessel train – Platooning on short seas and inland waterways, TU Delft
14:20 J. Merenluoto: One sea – Steps towards autonomous maritime transport systems, DIMECC
14:45 C. Kooij: Towards unmanned cargo ships: The effects of automating navigational tasks on crew levels, TU Delft
15:10 Coffee Break
15:30 S. Feldmann: Generative design of computer generated imagery scenarios for advanced training of neutral network algorithms, Hochschule Aalen
15:50 R. Henn: Impact of automated navigation on inland waterway transport, Development Centre for Ship technology and Transport Systems, Duisburg
16:15 O. Hamann, A. Kortenjann: Competence Centre for Autonomous Inland and Short Sea Shipping Rhein-Ruhr, Ruhr IHK
16:25 Closing: D. Abel, RWTH Aachen University; O. el Moctar, University of Duisburg-Essen

Weitere Informationen finden Sie auf https://aiss2019.com.

 

5 Jahre JRF „Forschung Made in NRW“

Sie als Freunde, Förderer, Wegbegleiter und interessierte Öffentlichkeit waren am 02.04.2019 herzlich dazu eingeladen, das 5-jährige Jubiläum der JRF im Rahmen einer Festveranstaltung zu begehen.
Die JRF ist die Forschungsgemeinschaft des Landes NRW und hat sich in den fünf Jahren ihres Bestehens nachhaltig in der nordrhein-westfälischen Wissenschaftslandschaft etabliert. Dass NRW als einziges Bundesland über eine eigene Forschungsgemeinschaft verfügt, macht die JRF einzigartig.
Wie hat sich die JRF in den vergangenen Jahren entwickelt?
Wo steht sie heute und welchen Beitrag kann sie in Zukunft leisten, um den drängenden gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen?
Diskutieren Sie gemeinsam mit der JRF diese und viele weitere Fragen.

Abgerundet wurde die kostenfreie Veranstaltung durch die Begleitausstellung „Forschung und Kooperation in der JRF“, in der Sie alle 15 JRF-Institute persönlich kennenlernen konnten.

Anmeldung werden bereits jetzt entgegengenommen.

Beginn:            15:30 Uhr, Ende ca. 18:00 Uhr, anschließend Empfang
Ort:                   Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste, Palmenstraße 16,
                          40217 Düsseldorf

Begrüßung

Prof. Dr. Dieter Bathen
Vorstandsvorsitzender der JRF

Grußwort

Isabel Pfeiffer-Poensgen
Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Impulsvortrag „Städte und Infrastruktur“

Prof. Dr. Stefan Siedentop, ILS – Institut für Landes- und
Stadtentwicklungsforschung

Grußwort der Bundesregierung

Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesinnenministerium,
JRF-Kuratorium

Impulsvortrag „Industrie & Umwelt“

Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Wuppertal Institut für
Klima, Umwelt, Energie

Grußwort des Landtags

Angela Freimuth, MdL,
Vizepräsidentin des NRW-Landtags

Impulsvortrag „Gesellschaft und Digitalisierung“

Prof. Dr. Volker Stich, FIR – Forschungsinstitut für
Rationalisierung

Grußwort des Kuratoriums

Karl Schultheis, MdL, Vorsitzender des JRF-Kuratoriums

Impulsvortrag „Globalisierung & Integration“

Dr. Imme Scholz, DIE – Deutsches Institut für
Entwicklungspolitik

Podiumsdiskussion

Anwendungsorientierte Forschung zur Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen –
Perspektiven aus Wissenschaft, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.


• Michael Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen, JRF-Kuratorium
• Dr. Thomas Kathöfer, Hauptgeschäftsführer der AiF, JRF-Kuratorium
• Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen
• Ulrike Schell, Mitglied der Geschäftsführung der Verbraucherzentrale NRW, JRF-Kuratorium
• Annette Storsberg, Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Moderation
• Michael Brocker, WDR

Schlusswort

Christina Rau

Moderation

Ramona Fels, JRF-Geschäftsstelle

Perspektiven für den Einsatz von Wasserstoff in der Binnenschifffahrt – Übergabe der Machbarkeitsstudie am 05. November 2018

Am 05. November 2018 fand beim Verein für europäische Binnenschifffahrt und Wasserstraßen e.V. in Duisburg die Übergabe der Machbarkeitsstudie „Perspektiven für den Einsatz von Wasserstoff als Kraftstoff in der Binnenschifffahrt“ statt. Die Studie wurde im Rahmen des deutsch-niederländischen Kooperationsprojektes MariGreen unter der Federführung der RWTH Aachen erarbeitet und durch Sören Tinz vom Lehrstuhl für Verbrennungskraft- maschinen der RWTH Aachen an die Auftraggeber MARIKO GmbH und FME überreicht. Neben der RWTH Aachen waren insgesamt sieben Projektpartner beteiligt. Dazu zählen das DST Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme, abh INGENIEURTECHNIK GmbH, Electric Ship Facilities BV (ESF), Delft University of Technology, Eindhoven University of Technology, Hochschule Emden/Leer Fachbereich Seefahrt und der Verein für europäische Binnenschifffahrt und Wasserstraßen. Herausgearbeitet wurden die Entwicklungstrends und perspektiven der Wasserstoffverwendung in der Binnenschifffahrt.

Während der Einsatz von Wasserstoff aufgrund von mehreren Faktoren für die Schiffsbetreiber derzeit noch nicht wirtschaftlich ist, da die Kosten für die regenerative Wasserstoffproduktion als auch für die Schiffsumrüstung erheblich sind, unterstreicht die Studie die grundsätzliche technische Umsetzbarkeit in vielen Bereichen der Binnenschifffahrt. Diese Einschätzung fußt auf den Analysen der vorhandenen und zukünftigen Wasserstoffinfrastruktur, diverser Speichertechnologien sowie der Energiewandlung in Brennstoffzellen und Verbrennungsmotoren. Exemplarisch wird dies für vier Binnenschiffstypen (Frachtschiff, Schubverband, Rheinfähre und ein Kabinen-/Passagierschiff) vorgestellt. Ein weiterer Bestandteil der Studie sind die besonderen Anforderungen an die Ausbildungs- und Trainingsmaßnahmen im Umgang mit verschiedenen Wasserstofftechnologien. Darüber hinaus werden die Rechtslage für den Einsatz von Wasserstoff als Treibstoff analysiert und Handlungsempfehlungen formuliert.

Um die Einstiegshürden auf dem Weg zum Einsatz von Wasserstoff als Kraftstoff in der Binnenschifffahrt zu überwinden, empfiehlt die Studie nachdrücklich die Initiierung, Entwicklung und Förderung von Demonstrationsprojekten, die die technische Machbarkeit praktisch nachweisen. 

Das Projekt MariGreen wird im Rahmen des INTERREG V A Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie durch nationale Kofinanzierung aus Deutschland und den Niederlanden gefördert.

Die Pressemeldung kann hier heruntergeladen werden.

Die vollständige Studie können Sie hier herunterladen.

Wegweisende Konzepte
für Schifffahrt und Logistik

  • Aif Logo Slide 001
  • Jrf Logo Slide 001
  • Logo UDE
  • ZLV Logo Weboptimiert1

Adresse

DST
Entwicklungszentrum für
Schiffstechnik und Transportsysteme e.V.

Oststraße 77
47057 Duisburg

Tel.: 0203 - 99 36 9 - 0
Fax: 0203 - 99 36 9 - 70

E-Mail: dst@dst-org.de

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