divider
DST – Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V. - LOGO
Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V.

DST richtet JRF-vor-Ort-Veranstaltung zum Thema ‚Logistik im Wandel‘ aus

EFRE-Projekt DeConTrans.

Am 10. April 2019 fand im DST – Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme in Duisburg eine Veranstaltung der Reihe „JRF vor Ort“ mit dem Titel „Logistik im Wandel: Moderne Konzepte und Technologien für die interurbane Belieferung in Nordrhein-Westfalen“ statt. Zur Veranstaltung lud die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft, die Dachorganisation außeruniversitärer Forschungsinstitute in Nordrhein-Westfalen, ein.

Unter der Moderation von Lea Pusch (DST) begrüßten Prof. Dr. Bathen, Vorstandsvorsitzender der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft, Dr. Rupert Henn, Geschäftsführer des DST, und Sven Severin, Mitarbeiter am RIF Institut für Forschung und Transfer, die zahlreichen Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung in ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland.

Im ersten Vortrag stellte Cyril Alias (DST) das Forschungsprojekt ‚DeConTrans‘ und erste Ergebnisse daraus vor. Das Projekt verfolgt das Ziel der Entwicklung innovativer Schiffs- und Umschlagkonzepte für einen dezentralen Containertransport. Dazu sollen unerschlossenen Potenziale und Kapazitätsreserven auf dem Rhein, den Nebenflüssen und im Kanalnetz genutzt werden.

Einen Einblick in die datengetriebene Zukunft der Logistik lieferte Dr. Andreas Metzger vom paluno-Institut der Universität Duisburg-Essen, der verschiedene Pilotanwendungen aus seinem EU-Leuchtturmprojekt ‚Transforming Transport‘ vorstellte und den Gästen eine Vorstellung davon gab, welche Innovationen mit Big Data in der Logistikbranche denkbar sind.

Unter dem Motto „Modal shift is mind shift“ lenkte Dr. Lars Stemmler von der bremenports GmbH & Co. KG die Aufmerksamkeit des Publikums auf die besondere Bedeutung des Kompetenzerwerbs bezüglich der Binnenschifffahrt, die er in seinem Projekt #IWTS2.0 als einen wesentlichen Treiber für die tiefere Integration jenes Verkehrsträgers in Logistikketten identifizierte.

Jan Sönke Eckel (RheinCargo) stellte die Situation im Rail-Feederverkehr und Kombinierter Hinterlandverkehr aus Sicht der RheinCargo GmbH & Co. KG vor. Dabei machte er auf bestehende Engpässe in der nordrhein-westfälischen Verkehrsinfrastruktur aufmerksam und präsentierte erste Schritte seines Unternehmens in Richtung Digitalisierung.

Yves De Blic vom belgischen Forschungsinstitut Multitel ASBL präsentierte Lösungsansätze für die Beförderung von Palettensendungen mit dem Binnenschiff. In diesem Zusammenhang stellte er das Konzept des hierarchischen Trackings von Sendungen entlang von Wasserstraßen vor, das er mit seinem Konsortium des Projekts ST4W entwickelt hat.

 

Prof. Dr. Bathen heißt die Gäste zur JRF-vor-Ort-Veranstaltung im DST willkommen

Vortragende aus Wirtschaft und Wissenschaft präsentierten verschiedene Logistik-Innovationen

Die Workshops zu den verschiedenen Entwicklungspfaden im DeConTrans-Projekt

Im Anschluss wurden den Gästen – in vier Teilgruppen zu den Themen Logistik, Schiffstechnik, Umschlagtechnik und Informationstechnologie – Teilergebnisse der laufenden Untersuchungen vorgestellt und noch offene Punkte diskutiert. Die Ergebnisse der vier Workshops sollen im weiteren Verlauf der Projektbearbeitung Berücksichtigung finden.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen Empfang, der den Gästen die Gelegenheit zum Austausch der Eindrücke des Tages sowie zum Networking bot, sowie einen Rundgang durch die Versuchsanlagen des DST.


• Weitere Informationen zum Forschungsprojekt DeConTrans: https://www.dst-org.de/decontrans/
• Weitere Informationen zur JRF-Forschungsgemeinschaft: https://www.jrf.nrw/
• Kontakt: Cyril Alias, 0203 / 99 369 52, alias(a)dst-org.de

 

AISS 2019 – Autonomous Inland and Short Sea Shipping Conference

Am 17. Mai 2019 findet die erste Konferenz zum automatisierten Fahren Binnen- und Küstenschifffahrt in Duisburg statt. 

Programm

08:00 Registration
08:30 Opening: O. el Moctar/D. Schramm, University of Duisburg-Essen, NN: Ministry of transport NRW
08:45 D. Schramm: Automotive autonomous and assisted driving – Status and Challenges, University of Duisburg-Essen
09:10 A. Lutz: Trackpilot: First step toward autonomous sailing – case study and recent developments, Argonics
09:35 M. Kosch, D. Abel, R. Zweigel: Full-automatic river ferry: A concept overview, RWTH Aachen University
10:00 R. Ziebold1, A. Heßelbarth1, R. Raulefs1, M. Wirsing1, M. Sandler2, A. Lutz3, A. Lachmayer3, M. Hoppe4, T. Dettmann5, J. Zimmermann6, J. Alberding7, M. Uhlemann7Towards an automatic entering of inland waterway locks
1DLR, 2Innovative Navigation, 3Argonics, 4WSV Verkehrtstechnik, 5BAW, 6Weatherdock, 7Alberding
10:25 Coffee Break
10:55 S. Helling, M. Lutz, T. Meurer: Autonomous docking of marine vessels in constrained environments, Kiel University
11:20 C. Schyr: Validation of highly automated systems for inland vessels in a virtual test field, AVL Germany
11:45 S. Feuerstack1, A. Hahn2Validation and verification of assistant systems and highly automated ships,
1OFFIS Institute for Information Technology, 2University of Oldenburg
12:10 G. Chillcce, O. el Moctar: Mathematical models for manoeuvring of inland vessels, University of Duisburg-Essen
12:35 Lunch
13:30 P. Potgraven: Approach of the ministry of transport, infrastructure and watermanagement for smart shipping in the Netherlands, Ministry of Infrastructure and Watermanagement
13:55 A. Colling: The vessel train – Platooning on short seas and inland waterways, TU Delft
14:20 J. Merenluoto: One sea – Steps towards autonomous maritime transport systems, DIMECC
14:45 C. Kooij: Towards unmanned cargo ships: The effects of automating navigational tasks on crew levels, TU Delft
15:10 Coffee Break
15:30 S. Feldmann: Generative design of computer generated imagery scenarios for advanced training of neutral network algorithms, Hochschule Aalen
15:50 R. Henn: Impact of automated navigation on inland waterway transport, Development Centre for Ship technology and Transport Systems, Duisburg
16:15 O. Hamann, A. Kortenjann: Competence Centre for Autonomous Inland and Short Sea Shipping Rhein-Ruhr, Ruhr IHK
16:25 Closing: D. Abel, RWTH Aachen University; O. el Moctar, University of Duisburg-Essen

Weitere Informationen finden Sie auf https://aiss2019.com.

 

5 Jahre JRF „Forschung Made in NRW“

Sie als Freunde, Förderer, Wegbegleiter und interessierte Öffentlichkeit waren am 02.04.2019 herzlich dazu eingeladen, das 5-jährige Jubiläum der JRF im Rahmen einer Festveranstaltung zu begehen.
Die JRF ist die Forschungsgemeinschaft des Landes NRW und hat sich in den fünf Jahren ihres Bestehens nachhaltig in der nordrhein-westfälischen Wissenschaftslandschaft etabliert. Dass NRW als einziges Bundesland über eine eigene Forschungsgemeinschaft verfügt, macht die JRF einzigartig.
Wie hat sich die JRF in den vergangenen Jahren entwickelt?
Wo steht sie heute und welchen Beitrag kann sie in Zukunft leisten, um den drängenden gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen?
Diskutieren Sie gemeinsam mit der JRF diese und viele weitere Fragen.

Abgerundet wurde die kostenfreie Veranstaltung durch die Begleitausstellung „Forschung und Kooperation in der JRF“, in der Sie alle 15 JRF-Institute persönlich kennenlernen konnten.

Anmeldung werden bereits jetzt entgegengenommen.

Beginn:            15:30 Uhr, Ende ca. 18:00 Uhr, anschließend Empfang
Ort:                   Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste, Palmenstraße 16,
                          40217 Düsseldorf

Begrüßung

Prof. Dr. Dieter Bathen
Vorstandsvorsitzender der JRF

Grußwort

Isabel Pfeiffer-Poensgen
Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Impulsvortrag „Städte und Infrastruktur“

Prof. Dr. Stefan Siedentop, ILS – Institut für Landes- und
Stadtentwicklungsforschung

Grußwort der Bundesregierung

Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesinnenministerium,
JRF-Kuratorium

Impulsvortrag „Industrie & Umwelt“

Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Wuppertal Institut für
Klima, Umwelt, Energie

Grußwort des Landtags

Angela Freimuth, MdL,
Vizepräsidentin des NRW-Landtags

Impulsvortrag „Gesellschaft und Digitalisierung“

Prof. Dr. Volker Stich, FIR – Forschungsinstitut für
Rationalisierung

Grußwort des Kuratoriums

Karl Schultheis, MdL, Vorsitzender des JRF-Kuratoriums

Impulsvortrag „Globalisierung & Integration“

Dr. Imme Scholz, DIE – Deutsches Institut für
Entwicklungspolitik

Podiumsdiskussion

Anwendungsorientierte Forschung zur Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen –
Perspektiven aus Wissenschaft, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.


• Michael Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen, JRF-Kuratorium
• Dr. Thomas Kathöfer, Hauptgeschäftsführer der AiF, JRF-Kuratorium
• Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen
• Ulrike Schell, Mitglied der Geschäftsführung der Verbraucherzentrale NRW, JRF-Kuratorium
• Annette Storsberg, Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Moderation
• Michael Brocker, WDR

Schlusswort

Christina Rau

Moderation

Ramona Fels, JRF-Geschäftsstelle

Perspektiven für den Einsatz von Wasserstoff in der Binnenschifffahrt – Übergabe der Machbarkeitsstudie am 05. November 2018

Am 05. November 2018 fand beim Verein für europäische Binnenschifffahrt und Wasserstraßen e.V. in Duisburg die Übergabe der Machbarkeitsstudie „Perspektiven für den Einsatz von Wasserstoff als Kraftstoff in der Binnenschifffahrt“ statt. Die Studie wurde im Rahmen des deutsch-niederländischen Kooperationsprojektes MariGreen unter der Federführung der RWTH Aachen erarbeitet und durch Sören Tinz vom Lehrstuhl für Verbrennungskraft- maschinen der RWTH Aachen an die Auftraggeber MARIKO GmbH und FME überreicht. Neben der RWTH Aachen waren insgesamt sieben Projektpartner beteiligt. Dazu zählen das DST Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme, abh INGENIEURTECHNIK GmbH, Electric Ship Facilities BV (ESF), Delft University of Technology, Eindhoven University of Technology, Hochschule Emden/Leer Fachbereich Seefahrt und der Verein für europäische Binnenschifffahrt und Wasserstraßen. Herausgearbeitet wurden die Entwicklungstrends und perspektiven der Wasserstoffverwendung in der Binnenschifffahrt.

Während der Einsatz von Wasserstoff aufgrund von mehreren Faktoren für die Schiffsbetreiber derzeit noch nicht wirtschaftlich ist, da die Kosten für die regenerative Wasserstoffproduktion als auch für die Schiffsumrüstung erheblich sind, unterstreicht die Studie die grundsätzliche technische Umsetzbarkeit in vielen Bereichen der Binnenschifffahrt. Diese Einschätzung fußt auf den Analysen der vorhandenen und zukünftigen Wasserstoffinfrastruktur, diverser Speichertechnologien sowie der Energiewandlung in Brennstoffzellen und Verbrennungsmotoren. Exemplarisch wird dies für vier Binnenschiffstypen (Frachtschiff, Schubverband, Rheinfähre und ein Kabinen-/Passagierschiff) vorgestellt. Ein weiterer Bestandteil der Studie sind die besonderen Anforderungen an die Ausbildungs- und Trainingsmaßnahmen im Umgang mit verschiedenen Wasserstofftechnologien. Darüber hinaus werden die Rechtslage für den Einsatz von Wasserstoff als Treibstoff analysiert und Handlungsempfehlungen formuliert.

Um die Einstiegshürden auf dem Weg zum Einsatz von Wasserstoff als Kraftstoff in der Binnenschifffahrt zu überwinden, empfiehlt die Studie nachdrücklich die Initiierung, Entwicklung und Förderung von Demonstrationsprojekten, die die technische Machbarkeit praktisch nachweisen. 

Das Projekt MariGreen wird im Rahmen des INTERREG V A Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie durch nationale Kofinanzierung aus Deutschland und den Niederlanden gefördert.

Die Pressemeldung kann hier heruntergeladen werden.

Die vollständige Studie können Sie hier herunterladen.

Projekt „DeConTrans“ startete mit Kick-off Meeting am 30. Oktober 2018 im DST

Am 30. Oktober 2018 wurde mit dem Kick-off Meeting der Startschuss zu dem Projekt „Innovative Konzepte für einen dezentralen Containertransport auf der Wasserstraße“ (kurz: DeConTrans) gegeben.

Gemeinsam mit dem Verbundpartner Institut für Forschung und Transfer (RIF) sowie mit der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) und der Firma Konecranes Terex MHPS GmbH als assoziierte Partner befasst sich das DST mit der Entwicklung kleiner, elektrisch angetriebener Schiffe für den dezentralen Transport von Containern. Der angestrebte dezentrale Ansatz soll dazu beitragen, auch die bislang unerschlossenen Potenziale und Kapazitätsreserven sowohl auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen als auch im Kanalnetz und den angrenzenden Wasserstraßen für das Binnenschiff zu erschließen.

In dem Kick-Off Meeting tagte das Konsortium erstmalig gemeinsam und ebnet damit den Weg für die Entwicklung eines neuen umweltfreundlichen und innovativen Transportkonzepts.

Dieses Vorhaben wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen.

        

 

JRF-Veranstaltung „Elektromobilität“ am 10.10.2018

Bei der Veranstaltung hielten führende WissenschaftlerInnen aus den fünf JRF-Instituten FIR, ZBT, WI, ILS und DST Impulsvorträge, die das Thema „Elektromobilität“ aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven beleuchten.

Könnte eine Dekarbonisierung des Verkehrs bis 2030 oder 2050 gelingen? Eine Antwort kann neben neuen digitalen Technologien ein radikal verändertes Mobilitätsverhalten liefern. Dabei ist die Elektromobilität einer der zentralen Bausteine für die Transformation zu einer ressourcenschonenden, postfossilen Mobilität und fördert zugleich die intelligente Vernetzung von Verkehrs-, Energie- und IT-Systemen zu einem integrativen Gesamtsystem. Ein solches Umsteuern würde nicht nur für die Politik auf nationaler, Landes- und Stadtebene eine große Herausforderung darstellen, sondern auch für die heutigen Automobilhersteller und Mobilitätsanbieter. Schon jetzt wird nicht nur für den Autoverkehr, sondern auch für Busse, LKW, Züge, Schiffe und sogar Flugzeuge die Elektrifizierung vorbereitet. Aber: Eine Verkehrswende allein auf Basis von Batterie-elektrischen Systemen scheint derzeit nicht möglich. Ist die Wasserstoff-Brennstoffzelle ein Ausweg?

Die Logistik der Zukunft mit den Schlüsseltechnologien von morgen wird schon heute am Beispiel des Elektrofahrzeugs e.GO auf dem RWTH Aachen Campus gestaltet und erprobt. Der Direktor des JRF-Instituts FIR – Forschungsinstitut für Rationalisierung an der RWTH Aachen und CEO der e.GO Mobile AG, Prof. Dr. Günther Schuh, wird einen besonderen Einblick in die Welt der Elektromobilität geben.

Begrüßung

Prof. Dr. Dieter Bathen
Vorstandsvorsitzender der JRF

Grußwort

Prof. Dr. Andreas Pinkwart
Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie

Impulsvorträge à 10 Min.

FIR – Forschungsinstitut für Rationalisierung an der RWTH Aachen
Future Logistics
Prof. Dr. Volker Stich

ZBT – Zentrum für BrennstoffzellenTechnik
Elektromobilität mit Wasserstoff-Brennstoffzelle: Nicht nur für den PKW
Prof. Dr. Angelika Heinzel

Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
Dekarbonisierung des Verkehrs – Perspektiven 2030/2050
Prof. Dr. Uwe Schneidewind

ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung
Elektromobilität in der Stadt- und Verkehrsplanung: zum Umgang mit Unsicherheiten und neuen Strukturen
Dr. Dirk Wittowsky

DST – Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme
Elektrische Antriebe auf der Wasserstraße
Benjamin Friedhoff

Vortrag von Prof. Dr. Günther Schuh

Direktor des Forschungsinstituts für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen und CEO der e.GO Mobile AG

Podiumskussion mit PraxisvertreterInnen

(Podiumsgäste werden noch bekannt gegeben)

Zum Ausklang

Vorstandsvorsitzender der JRF
Perspektiven der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft
Prof. Dr. Dieter Bathen

Girls’Day am 26.04.2018

Auch in diesem Jahr hat das DST wieder am Girls’Day mit 2 interessierten Schülerinnen teilgenommen. Aufgrund der vielschichtigen Aufgaben innerhalb des Instituts, erhielten die Mädchen in den verschiedenen Bereichen einen kurzen Einblick:

  • In der Schreinerei und der mechanischen Werkstatt konnte ein kleiner Einblick in den Modellbau gegeben werden.
  • In der mechanischen Werkstatt erfuhren die Mädchen, wie die für die experimentellen Untersuchungen notwendigen Modelle ausgerüstet werden.
  • Auf dem Schleppwagen lernten die Mädchen anhand von Versuchen die verschiedenen Messtechniken und Auswertungsmethoden kennen.
  • Höhepunkt – wie bereits im letzten Jahr – stellte zweifelsohne das Steuern von Binnenschiffen am Schiffsführungssimulator dar.
    Wer wäre hier nicht mal gerne Kapitän?
JRF vor Ort, 14.03.2018

JRF vor Ort: Forschungsstandort Duisburg – Neue Impulse für die Wirtschaft

14.03.2018, IHK Duisburg 

In Duisburg zählt die JRF drei starke technische Forschungsinstitute zu ihren Mitgliedern: Das IUTA – Institut für Energie- und Umwelttechnik, das ZBT – Zentrum für BrennstoffzellenTechnik und das DST – Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme.

Die anwendungsorientierten JRF-Institute übernehmen als wirtschaftlich unabhängige An-Institute der Universität Duisburg Essen eine Transferfunktion, indem sie eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis schlagen. Mit insgesamt rund 270 MitarbeiterInnen, einem Jahresumsatz von rund 18 Millionen Euro und einem über Jahrzehnte gewachsenen Know-How stehen sie für Kooperationen mit der lokalen Wirtschaft und darüber hinaus zur Verfügung. Dabei sind sie Ideengeber und Dienstleister für KMU und verstehen sich in ihren Fachgebieten als Innovationsmotoren.

Fachlich stellen sie sich Zukunftsthemen wie der Digitalisierung oder der Mobilität im Spannungsfeld zwischen Industrie und Umwelt.

Lernen Sie Ihre drei Duisburger JRF-Institute kennen. Diskutieren Sie mit den InstitutsleiterInnen, knüpfen Sie Kontakte zu Partnern aus der lokalen Wirtschaft und Wissenschaft und nehmen Sie Ideen für Ihre Unternehmen mit.

Programm:


16:00 Uhr

Begrüßung
Dr. Stefan Dietzfelbinger
Hauptgeschäftsführer der IHK Duisburg

Grußwort
Prof. Dr. Dieter Bathen
Vorstandsvorsitzender der JRF

Grußwort
Sören Link
Oberbürgermeister Stadt Duisburg

Grußwort
Prof. Dr. Ulrich Radtke
Rektor der Universität Duisburg-Essen


16:20 Uhr

Die Arbeitsgebiete der Duisburger JRF-Institute

IUTA – Das Institut für Energie- und Umwelttechnik
Prof. Dr. Dieter Bathen
Dr. Stefan Haep

ZBT – Das Zentrum für BrennstoffzellenTechnik
Prof. Dr. Angelika Heinzel
Dr. Peter Beckhaus

DST – Das Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme
Prof. Dr. Bettar Ould el Moctar
Dr. Rupert Henn


17:00 Uhr

 

Diskussionsforen

Zukunftsforum IUTA
Das Labor der Zukunft
Digitalisierung – Miniaturisierung – Wirkungsbezogene Analytik

Zukunftsforum ZBT
Der Energieträger der Zukunft
Wasserstoff – Brennstoffzelle – Mobilität

Zukunftsforum DST
Die Binnenschifffahrt der Zukunft
Emissionen – Autonome Systeme – Synchromodaler Transport


18:00 Uhr

Empfang

Innovationspreis für Flex-Tunnel für Joachim Zöllner und Steffen Augspurger

Bereits zum 5. Mal hat die Allianz Esa auf dem »Forum Binnenschifffahrt« den »Innovationspreis Binnenschifffahrt« verliehen. In diesem Jahr ging er an Steffen Augspurger und Joachim Zöllner für ihren gemeinsam entwickelten Flex-Tunnel.

Klaus Krahnke, Leiter des Marktmanagements bei der Allianz Esa, würdigte in seiner Laudatio, dass Augspurger, Geschäftsführender Gesellschafter der Reederei Heinz Mertz & Co. Schiffahrt aus Stuttgart und Zöllner, Leiter des Fachbereichs Schiffsentwicklung des Entwicklungszentrums für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V. (DST), in einem konstruktiven Dialog zu der innovativen technischen Lösung gekommen seien.

Der Flex-Tunnel sei ein verbesserter Schiffsantrieb, der angesichts immer häufiger auftretender Niedrigwasserperioden mehr als zeitgemäß sei, so Krahnke bei der Preisverleihung. Mit ihm seien rund 10 bis 20 % weniger Antriebsleistung nötig.

Die den Tunnel bildenden Klappen, der Rumpf und die Düse sind wasserdicht verbunden. In dem Tunnel entsteht ein Unterdruck, der den Wasserstrom zum Propeller lenkt. Dadurch ergibt sich eine bessere Flachwasserfähigkeit des Schiffes als bei einem konventionellen Rumpf. Ein weiterer Vorteil: Es können größere Propeller eingesetzt werden, die effizienter sind als kleinere.

Die Idee für den Flex-Tunnel liegt schon mehrere Jahre zurück. Das Patent wurde im September 2005 erteilt. Eine entscheidende Rolle bei der technischen Umsetzung spielte dann das niederländische Unternehmen Van der Velden, ein Hersteller von Schiffsantrieben, der den Flex-Tunnel als exklusiver Lizenznehmer zur Serienreife entwickelte.

Das erste Schiff mit dem Van der Velden Flex-Tunnel wurde dann 2015 der Koppelverband »Rhenus Duisburg« der Reederei Rhenus PartnerShip. Nach Angaben von Edwin van Buren, Direktor R&D bei Van der Velden, gibt es weitere Bestellungen für den Flex-Tunnel. Unter anderem habe Chemgas zwei geordert.

Die Jury, die über die Vergabe des »Innovationspreis Binnenschifffahrt« entscheidet, besteht aus den Redaktionsteams der Fachzeitschriften »Binnenschifffahrt« und »Schifffahrt und Technik«.

Bezug: http://www.binnenschifffahrt-online.de/das-magazin.html

Wegweisende Konzepte
für Schifffahrt und Logistik

  • Aif Logo Slide 001
  • Jrf Logo Slide 001
  • Logo UDE
  • ZLV Logo Weboptimiert1

Adresse

DST
Entwicklungszentrum für
Schiffstechnik und Transportsysteme e.V.

Oststraße 77
47057 Duisburg

Tel.: 0203 - 99 36 9 - 0
Fax: 0203 - 99 36 9 - 70

E-Mail: dst@dst-org.de

Anfahrt