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Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V.

Das DST berät die indische Wasserstraßenverwaltung beim Ausbau der Binnenschifffahrt

Im Wettbewerb mit Anbietern aus Europa und Asien hat das DST den Zuschlag für einen umfangreichen Beratungsauftrag aus Indien erhalten. Mit einer internationalen Ausschreibung hat die indische Wasserstraßen-Verwaltung IWAI einen Partner für den Entwurf von Binnenschiffen gesucht. Diese Schiffe sollen besonders geeignet sein, die Wasserstraßen zwischen den Häfen Kalkuttas und den großen Städten im Binnenland wie Patna, Ghazipur, Varanasi und Allahabad für ein ständig steigendes Frachtaufkommen zu nutzen. 

Die „National Waterway 1“ soll auf den Flüssen Ganges-Bhagirathi-Hooghly eine immer wichtigere Rolle in der Verkehrsinfrastruktur des Landes spielen. Weil die Fahrwasserverhältnisse nicht immer einfach sind, werden hier speziell entwickelte Schiffe benötigt, die auch bei oft niedrigen Wassertiefen eine hohe Transportleistung sicherstellen. Mit den vom DST entwickelten Schiffen soll erreicht werden, dass große Volumina bei niedrigen Transportkosten und gleichzeitig hohem Sicherheitsniveau transportiert werden. Gleichzeitig sollen im Vergleich zum LKW-Verkehr die Schadstoff- und CO2-Emissionen drastisch reduziert werden.


Bundesverkehrsminister Dobrindt erlebte die Binnenschifffahrt hautnah.

 

Besuch DobrindtAuf Einladung des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschifffahrt e.V. kam Bundesverkehrsminister Dobrindt am 12. Juli nach Duisburg, um sich sowohl an Bord des Koppelverbandes „Rhenus Duisburg“ und des Schulschiffes RHEIN als auch mit Hilfe des Flachwassersimulators „SANDRA“ ein aktuelles Bild von der Situation der Binnenschifffahrt machen zu können.

Eine Schifffahrt auf dem Rhein veranschaulichte Verkehrsminister Dobrindt das Arbeiten und das Leben an Bord eines modernen Binnenschiffes. Auf dem Schulschiff RHEIN, auf dem zurzeit 102 Auszubildende leben, sprach er auch mit Schiffsjungen und -mädchen und ließ sich die beruflichen Perspektiven aufzeigen.

Schließlich nahm Verkehrsminister Dobrindt selbst das Steuer in die Hand und navigierte ein Binnenschiff im Flachwassersimulator SANDRA auf dem Rhein. Mit Hilfe dieses Simulators ist es möglich, das Navigieren verschiedener Schiffstypen unter realistischen Bedingungen auf unterschiedlichen Revieren zu erlernen und zu trainieren. Er wird vom DST in vielfältigen Projekten verwendet, in denen das Manövrierverhalten unter Flachwasserbedingungen untersucht werden soll.

Kick-off E-Binnenschiff

Kick-off Meeting im Projekt „E-Binnenschiff“

Das Vorhaben konzentriert sich auf den Verkehrsträger Binnenschifffahrt, dem für NRW eine besondere Bedeutung zukommt. In der Binnenschifffahrt finden sich elektrische Antriebe heute fast ausschließlich in Nischen, z. B. auf Binnenseen oder im Fährverkehr. In der konventionellen Güterschifffahrt sowie in weiten Teilen der Fahrgastschifffahrt sind dagegen allenfalls vereinzelte Ansätze zu erkennen.

Ziel des Projektes ist es, Wege aufzuzeigen, um die in der kommerziellen Binnenschifffahrt vorhandenen Potentiale zum Einsatz elektrischer Antriebsformen zu erschließen und so einen wesentlichen Beitrag zur Senkung von Umweltbelastungen und Treibhausgasemissionen zu leisten. Hierzu sollen ein Leitfaden zur Unterstützung der technischen Planung sowie ein interaktives Softwaretool zur Bewertung ökologischer und ökonomischer Effekte erarbeitet werden. Zudem wird ein detaillierter Entwurf erstellt, der sich auf eine Konstellation (Schiffstyp, Fahrtgebiet) bezieht, die als gängig bezeichnet werden kann und der besonders gute Aussichten für eine Umsetzung eingeräumt werden.

Wegweisende Konzepte
für Schifffahrt und Logistik

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Adresse

DST
Entwicklungszentrum für
Schiffstechnik und Transportsysteme e.V.

Oststraße 77
47057 Duisburg

Tel.: 0203 - 99 36 9 - 0
Fax: 0203 - 99 36 9 - 70

E-Mail: dst@dst-org.de

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