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Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V.

Langschiff

Technische und wirtschaftliche Voraussetzungen für einen optimalen Transport von Containern und anderen Normbehältern in Binnenschiffen auf der Strecke Antwerpen/Rotterdam nach Straßburg

In der Binnenschiffahrt werden heutzutage große Fahrzeugzusammenstellungen sicher bewegt. Im Hinblick auf den kombinierten Verkehr mit Containern und anderen Normbehältern kann die Vergrößerung des Einzelfahrzeuges auf mehr als 110 m Länge und mehr als 11,4 m Breite auf den dafür zugelassenen Flüssen deutliche Vorteile hervorrufen. Hierbei ist einerseits an die Tragfähigkeit bzw. Stellfläche, andererseits an den Energiebedarf und damit an die Transportkosten gedacht.
In dem vorliegenden FE-Vorhaben wurde ein großes Motorschiff mit einer Breite von 15 m entworfen, das den Containerstau in 5 Breiten nebeneinander erlaubt. Die Schiffslänge variiert zwischen 110 m und 170 m durch den Einsatz von Hauptspantmodulen. Seit dem 01.10.1995 ist die Maximallänge eines Einzelfahrers auf 135 m vergrößert worden.
In den Modellversuchen wurden auf verschiedenen Wassertiefen und mehreren Tiefgängen das Propulsionsverhalten, der Widerstand, das Manövrierverhalten auch in der Geradeausfahrt auch unter Seitenwindeinfluss sowie das Stoppvermögen ermittelt. Im Ergebnis konnte festgestellt werden, dass der Schiffsentwurf des großen Motorgüterschiffes hinsichtlich der Antriebsleistung mindestens gleichwertig ist gegenüber bisherigen Standardschiffen unter Beibehaltung des heutigen Sicherheitsniveaus.
In einem zweiten Teil des vorliegenden Vorhabens wurden technische und wirtschaftliche Gesichtspunkte für einen optimalen Transport von Containern und anderen Normbehältern vom Europäischen Entwicklungszentrum für die Binnenschiffahrt e.V. (EBD) zusammengestellt. Vorteile ergaben sich durch eine Verringerung der Personalkosten. Wesentliche Voraussetzung hierfür war eine Verkürzung der Verweildauer in den Häfen durch technisch/organisatorische Maßnahmen. Dabei waren die eigentlichen Be- und Entladezeiten bereits heute ausreichend.
Mit dem abgeschlossenen Vorhaben ist es gelungen, ein Spezialschiff vorzustellen, das unter Berücksichtigung des Transportaufkommens wirtschaftlicher eingesetzt werden kann als bisherige Schiffe.

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