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Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V.

Das übergeordnete Ziel des Verbundprojektes „FlaBi“ ist die Steigerung der Resilienz der Binnenschiffe bei ausgeprägten Dürreperioden durch Ausweitung der Einsatzgrenzen bei Niedrigwasserbedingungen. Zur Erreichung des Ziels werden von drei Projektpartnern innovative Schiffsentwürfe mit geeigneten Propulsionsorganen in Kombination mit Leichtbaukonstruktionen entwickelt. Die neuen Konzepte werden an die gewässerseitigen Anforderungen des Rheins und der Elbe angepasst. Darüber hinaus soll für die bestehende Flotte ein Nachrüstkonzept für Propulsions- und Steuerorgane erarbeitet werden, welches die Eignung für extreme Niedrigwasserbedingungen verbessert.

Im Verbundvorhaben sind außerdem der Propellerhersteller J.M. Voith SE & Co. KG und die Universität Duisburg-Essen beteiligt. Maßgebliche Reedereien der Binnenschifffahrt, die Verbände BDB, VBW und die Werft SET Tangermünde unterstützen das Projekt als assoziierte Partner.

In dem Teilvorhaben „FlaBiTec“ untersucht das DST drei verschiedene Propulsionskonzepte, einen Blattkettenantrieb der 2. Generation, einen optimierten Schaufelradantrieb und den konventionellen Düsen-Propeller hinsichtlich der Einsatzgrenzen. Die geeignete Integration der Propulsoren in den Schiffsrumpf stellt dabei eine große Herausforderung dar. Neben unterschiedlichen Propulsionsorganen werden auch konstruktive Maßnahmen zur Reduktion des Leergewichts untersucht. Die technischen Entwicklungen werden jeweils geeignet in einem Schiffsentwurf vereint. Physikalische Modellversuche dienen der Identifikation der Einsatzgrenzen der entworfenen Schiffe und ermöglichen einen Vergleich mit bestehenden Schiffen.

Ein weiteres Ziel ist die Weiterentwicklung von numerischen Methoden, um zukünftig schon in der frühen Entwurfsphase eines Schiffes eine bessere Vorhersage der Einsatzgrenzen unter extremen Bedingungen zu ermöglichen.

Beispielhafte numerische Simulation eines Binnenschiffes mit austauchenden Propellern während des Anfahrens.

Förderhinweis BMWi

 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Vorhaben im Rahmen des „Maritimen Forschungsprogramms“ unter dem Förderkennzeichen 03SX532A.

 

 

Die Ansprechpartner für das Projekt sind Dipl.-Ing Thomas Guesnet und Dipl.-Ing. Jens Ley.

 

Wegweisende Konzepte
für Schifffahrt und Logistik

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Adresse

DST
Entwicklungszentrum für
Schiffstechnik und Transportsysteme e. V.

Oststraße 77
47057 Duisburg

Tel.: 0203 - 99 36 9 - 0
Fax: 0203 - 99 36 9 - 70

E-Mail: dst@dst-org.de

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