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Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V.

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Die Binnenschifffahrt verfügt bereits heute über eine hohe Leistungsfähigkeit insbesondere im Hinterlandverkehr der Seehäfen. Im Containerverkehr werden vor allem die Ballungsräume entlang des Rheins mit konventionellen, großen, regelmäßig verkehrenden Schiffen bedient. Dabei werden in der Regel große Volumina pro Terminal umgeschlagen.

Der hier angestrebte dezentrale Ansatz soll dazu beitragen, auch die bislang unerschlossenen Potenziale und Kapazitätsreserven sowohl auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen als auch im Kanalnetz und den angrenzenden Wasserstraßen für das Binnenschiff zu erschließen. Der hier verfolgte Ansatz basiert auf der Nutzung bestehender (Wasserstraßen-) Infrastrukturen und verursacht – abgesehen von den Umschlagstellen selbst – keine neuen Infrastrukturinvestitionen.

Im Wesentlichen besteht das Konzept aus drei Systemkomponenten:

  • kleine, standardisierte Schiffe mit elektrischem Antrieb
  • automatisierte Umschlagsysteme
  • und ein integriertes Transportsystem.

Die geplanten Arbeitspakete befassen sich mit folgenden Teilaspekten:

Nach Erfassung und Definition der logistischen und technischen Rahmenbedingungen erfolgt die Entwicklung eines maßgeschneiderten Schiffstyps mit geringstem Energiebedarf. Für die hydrodynamische Optimierung werden numerische Simulationen eingesetzt. Modellversuche dienen anschließend dazu, die Propulsions- und Manövriereigenschaften für das optimierte Schiff zu erfassen. Zur Reduktion des benötigten Personals werden erste Ansätze für automatisierte Festmachersystem entwickelt.

Es wird zudem ein Umschlagsystem entworfen und konzipiert, das ein hohes Maß an Standardisierung und Automatisierung bei möglichst einfacher konstruktiver Gestaltung aufweist. Die besonderen Anforderungen bei der Gestaltung von Umschlagssystemen für dezentrale Umschlagsplätze werden dabei berücksichtigt.

Anschließend erfolgt unter Berücksichtigung von geltenden Vorschriften und Richtlinien die Einbindung aller entwickelten Systeme in ein integriertes Transportsystem.

Durch den Verbundpartner (RIF) wird ein virtuelles Testbed geschaffen, das die relevanten Systemkomponenten prototypisch modelliert und die Simulation verschiedener Szenarien ermöglicht. Auf Basis dessen erfolgt mit Hilfe von vordefinierten Kriterien eine Bewertung verschiedener Gestaltungsoptionen, die bei der Wahl des integrierten Transportsystems im Allgemeinen zugrunde liegen.

Verbundpartner:

  • Entwicklungszentrum für  Schiffstechnik und Transportsysteme e. V. (DST)
  • Institut für Forschung und Transfer e. V. (RIF)

Assoziierte Partner:

  • Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS)
  • Konecranes Terex MHPS GmbH

Projektlaufzeit: 1.10.2018 – 30.09.2021

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Jens Ley

Tel.: 0203 99369-30

Dieses Vorhaben wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen.

             

Wegweisende Konzepte
für Schifffahrt und Logistik

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Adresse

DST
Entwicklungszentrum für
Schiffstechnik und Transportsysteme e.V.

Oststraße 77
47057 Duisburg

Tel.: 0203 - 99 36 9 - 0
Fax: 0203 - 99 36 9 - 70

E-Mail: dst@dst-org.de

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