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Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V.

Personalbedarf

Technische und organisatorische Maßnahmen zur Reduzierung des sicherheitsrelevanten Personalbedarfs in der Binnenschifffahrt

Beim fahrenden Personal in der Binnenschifffahrt sind in der Vergangenheit zunehmend Personalengpässe aufgetreten. Aufgrund der Altersstruktur des Personals, vor allem in der deutschen Binnenschifffahrt, und der in der Vergangenheit über etliche Jahre niedrigen Ausbildungszahlen ist in den kommenden Jahren eher noch mit einer Verschärfung der Situation zu rechnen. Bislang konnte ein gewisser Ausgleich dadurch geschaffen werden, dass Personal aus den östlichen Nachbarländern, vor allem Polen und Tschechien, in Deutschland (und anderen westeuropäischen Ländern) eingesetzt wurde und wird. Im Rahmen zurückgehender Ausbildungszahlen (und einer nachlassenden Bedeutung der Binnenschifffahrt in Polen und Tschechien) ist jedoch in absehbarer Zeit mit einem sinkenden Personalstrom aus diesen Ländern zu rechnen.

Andererseits konnte in Deutschland im Rahmen der sogenannten Ausbildungsinitiative „abi“ in den vergangenen Jahren eine deutliche Zunahme der Ausbildungszahlen erreicht werden. Dennoch ist zu befürchten, dass in der Zukunft Personalengpässe in der deutschen beziehungsweise westeuropäischen Binnenschifffahrt (in unterschiedlich hohem Ausmaß) bestehen werden.

Eine Möglichkeit, diesen Engpässen zu begegnen, besteht in der Verminderung des Bedarfs. Zu diesem Zweck wurde geprüft, inwieweit durch (weitere) Automatisierung geeigneter Arbeiten an Bord beziehungsweise durch geeignete Organisationsmaßnahmen (zum Beispiel Unterstützung bei An-/Ablegemanövern durch Landpersonal) fahrendes Personal ohne Einschränkungen bei der Sicherheit eingespart und damit gegebenenfalls Personalengpässe abgemildert werden können. Ziel dieses Vorhabens war es, vor allem folgende Fragen zu analysieren:

  • Welche Möglichkeiten beziehungsweise Potenziale zur Automatisierung/Reorganisation bestehen?
  • Unter welchen Bedingungen und in welchem Umfang kann hierdurch eine Verminderung des Personalbedarfs erreicht werden?
  • Welche Auswirkungen ergäben sich hieraus auf die Kosten und damit die Wettbewerbsfähigkeit?

Das Forschungsvorhaben 14616N wurde durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie über die AiF im Programm zur Förderung der „Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)“ gefördert.

BMWi_Förderung Tunnelströmung AiF

 

Ansprechpartner
Dipl.-Ing. Berthold Holtmann
Tel.: 0203  99369-55
Dipl.-Ing. Joachim Zöllner
Tel.: 0203  99369-40

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