E-Binnenschiff
Im Laufe des zweijährigen Projektes konnten Wege aufgezeigt werden, um die in der kommerziellen Binnenschifffahrt vorhandenen Potenziale zum Einsatz elektrischer Antriebsformen zu erschließen und so einen wesentlichen Beitrag zur Senkung von Umweltbelastungen und Treibhausgasemissionen zu leisten.
Hykops
Der deutsche Schiffbau ist derzeit durch eine starke Spezialisierung und Diversifizierung gekennzeichnet. Dieser Trend hat sich durch ein vielschichtiges Marktumfeld in den letzten Jahren erheblich verstärkt, so dass Werften und Zulieferer immer häufiger komplexe Anforderungen in neue Produkte detailliert bewerten und optimieren müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben.
MariGreen
In dem INTERREG Projekt MariGreen werden Innovationen für eine umweltfreundlichere und emissionsärmere Schifffahrt entwickelt. Mit neuen Lösungen sollen die Auswirkungen der Schifffahrt auf den Klimawandel reduziert und das Schiff als umweltfreundlicher Verkehrsträger weiterentwickelt werden. MariGreen bündelt deutsch-niederländische Entwicklungsvorhaben für den Zeitraum 2015-2018 unter der Zielsetzung des „Green Shipping“.
Propellerzustrom
Im Fokus dieses dreijährigen vom BMVI geförderten Vorhabens standen die komplexen Strömungsvorgänge im Hinterschiffsbereich von Binnenschiffen bei verschiedenen Wassertiefen. Es wurden verschiedene Hinterschiffsformen und unterschiedliche Antriebskonfigurationen systematisch untersucht und verglichen. Der große Einfluss der Form auf die Leistungsfähigkeit eines Binnenschiffsentwurfs für Flachwasser konnte nachgewiesen werden. Die detaillierten Informationen aus PIV-Messungen und CFD-Simulationen werden dazu beitragen, die Energieeffizienz der Binnenschifffahrt bei Neu- und Umbauten weiter zu verbessern.
NEMOS-HYDRO
Das Vorhaben NEMOS-Hydro war Teil des Verbundvorhabens NEMOS – Entwurf, Fertigung, Installation und Inbetriebnahme eines Baumusters des NEMOS-Wellenkraftwerks im Maßstab 1:1. Im Rahmen des dreijährigen Projektes wurde das NEMOS-Konzept zur Nutzung von Wellenenergie zur Stromproduktion weiterentwickelt und getestet.
BiWi – Binnenwasserstraßenanschluss Wilhelmshaven
Verbundvorhaben BiWi – Binnenschiffsanbindung von Seehäfen ohne Binnenwasserstraßenanschluss am Beispiel des Hafenstandortes Wilhelmshaven einschließlich Jade-Weser-Port (Fkz 03SX359);
Teilvorhaben BiWi-Entwicklung – Entwicklung und Optimierung eines seegehenden Binnenschiffleichters
BinGas
Bei der angestrebten Emissionsreduktion zur Verzögerung des Klimawandels liegen große Hoffnungen auf dem verstärkten Einsatz von LNG. Der Ausstoß von Feinstaub, Schwefel- und Stickoxiden durch LNG-Motoren ist deutlich geringer als bei herkömmlichen Kraftstoffen.
WAKE

Aufgrund des inhomogenen Zustroms durchlaufen Propellerblätter innerhalb jeder Umdrehung veränderliche Bedingungen, die zu Schwingungen, Einbußen im Komfort und einer reduzierten Energieeffizienz führen. Bekannte Ansätze zur Vergleichmäßigung sind statisch und zielen auf Verbesserungen bei Entwurfsbedingungen ab. Das Zustromfeld ist jedoch empfindlich gegenüber Veränderungen des Fahrtzustands und besonders der Wassertiefe.
EINLASS

Binnenschiffe haben vom Tag ihrer Inbetriebnahme an eine sehr lange Dienstzeit. Durchschnittlich wird ein Binnenschiff erst nach etwa 40 Jahren durch einen Neubau ersetzt. Während dieser langen Dienstzeit können sich die wirtschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen erheblich verändern. Ebenso tritt eine Alterung der technischen Einrichtungen auf. Auf Basis dieser sich ständig ändernden Bedingungen werden gegebenenfalls Modernisierungsmaßnahmen notwendig, welche entweder wirtschaftlich oder durch geänderte Gesetzgebungen motiviert sind.
SKATE

Während verschiedene Varianten des sogenannten Wulstbugs seit Jahrzehnten bei Seeschiffen erfolgreich zur Verringerung des Widerstands eingesetzt werden, konnte bei Binnenschiffen bis heute keine Entsprechung etabliert werden. Die Funktionsweise eines Wulstbugs kann aufgrund der im Verhältnis zum Tiefgang großen Schiffsbreite, der geringen Geschwindigkeit, der durch Schleusen limitierten Gesamtlänge und der Abhängigkeit der Umströmung von der Wassertiefe nicht übertragen werden.